____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Klassisches Chinesisch
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Das klassische Chinesisch (chinesisch æèšæ, Pinyin WĂ©nyĂĄnwĂ©n â âLiteraturspracheâ), auch âWenyanâ (æèš, WĂ©nyĂĄn) genannt, bezeichnet im engeren Sinne die geschriebene und wohl auch gesprochene Sprache Chinas wĂ€hrend der Zeit der Streitenden Reiche (5.â3. Jahrhundert v. Chr.). Im weiteren Sinne umfasst dieser Begriff auch die bis ins 20. Jahrhundert benutzte chinesische Schriftsprache.
Das klassische Chinesisch gilt als VorlĂ€ufer aller modernen sinitischen Sprachen und bildet die letzte Phase des Altchinesischen. Zum klassischen Chinesisch wird im Allgemeinen das Altchinesische ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. gerechnet; frĂŒhere Sprachformen werden unter dem Terminus prĂ€klassisches Chinesisch zusammengefasst. Seit der Qin-Dynastie wurde das klassische Chinesisch allmĂ€hlich zu einer toten Sprache, die als literarische Sprache jedoch bis in die Neuzeit Bestand hatte.
Contents
âą Ăberlieferung
âą Dialekte
âą Schrift
âą Phonologie
âą Grammatik
âą Morphologie
âą Syntax
âą Lexikon
âą Einzelnachweise
âą Literatur
âą Allgemeines
âą Grammatiken
âą LehrbĂŒcher
âą Phonologie
âą WörterbĂŒcher
âą Weblinks
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Ăberlieferung
Das klassische Chinesisch ist durch zahllose Texte ĂŒberliefert. Neben Inschriften aus allen Zeiten seit der SpĂ€tzeit der Ăstlichen Zhou-Dynastie (770â221 v. Chr.) sind vor allem eine groĂe Anzahl literarischer Texte zu nennen, deren Bedeutung fĂŒr die chinesische Kultur nicht ĂŒberschĂ€tzt werden kann. Von besonderer, kanonischer Bedeutung sind die konfuzianischen Vier BĂŒcher; auch Schriften anderer philosophischer Richtung wie die Schriften des Mozi sowie das Daodejing entstanden in der klassischen Phase. Ebenfalls zu nennen sind historische Texte, darunter das Zuozhuan sowie sonstige literarische Werke, beispielsweise die âKunst des Kriegesâ des Sunzi. Alle diese Werke beeinflussten die chinesische Literatur spĂ€terer Zeiten sehr stark, was die Konservierung des klassischen Chinesisch als Literatursprache begrĂŒndet.
Geschichte und Verwendung
Das klassische Chinesisch beruht auf der gesprochenen Sprache der Endphase der Zhou-Dynastie, der SpĂ€tphase des Altchinesischen. Nach der Zeit der Qin-Dynastie entfernte sich das gesprochene Chinesisch zunehmend vom klassischen Chinesisch, das â auch aufgrund der in ihm verfassten Literatur mit ihrer immensen Bedeutung fĂŒr die konfuzianische Staatsdoktrin spĂ€terer Zeiten â kanonische Bedeutung erhielt und bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts als Schriftsprache in der Literatur und in amtlichen Dokumenten Verwendung fand. Zwar zeigen jĂŒngere Texte in klassischem Chinesisch EinflĂŒsse der entsprechenden gesprochenen Sprache, insgesamt zeigen jedoch alle diese Texte gemeinsame Merkmale, die sie deutlich von jĂŒngeren Formen des Chinesischen abgrenzen.
Seit dem 20. Jahrhundert wird als Schriftsprache vor allem modernes Hochchinesisch benutzt, doch man findet auch in modernen Texten hĂ€ufig Zitate und Passagen in klassischem Chinesisch, vergleichbar den juristischen Texten im Deutschen, die lateinische Phrasen enthalten. Auch kennt der Volksmund viele Anekdotenwörter (æèȘ / æèŻ, chĂ©ngyÇ), die meist aus vier Morphemen bestehen und die grammatischen Strukturen des klassischen Chinesisch aufweisen.
Klassisches Chinesisch wird zwar an den Schulen gelehrt, die Kompetenz der SchĂŒler umfasst jedoch meist nur das LeseverstĂ€ndnis, nicht das Verfassen von Texten. Dennoch nimmt auch die Lesekompetenz in Bezug auf klassisches Chinesisch in der Bevölkerung ab.
Regionale Verbreitung
Dialekte
Bereits in der Antike war das chinesische Sprachgebiet in mehrere VarietÀten aufgeteilt, die sich wÀhrend der klassischen Zeit auch in der geschriebenen Sprache niederschlugen. Edwin G. Pulleyblank (1995) unterscheidet dabei die folgenden Dialekte:
⹠einen der prÀklassischen Sprache nahestehenden Dialekt
âą einen in Lu beheimateten Dialekt, der u. a. in den Analekten des Konfuzius und dem Buch Mencius Verwendung fand
âą den Dialekt von Chu
⹠einen spÀteren Dialekt, der bereits auf eine Standardisierung hinweist
Seit der Qin-Dynastie, als das klassische Chinesisch zunehmend zu einer toten Sprache wurde, fand eine starke Vereinheitlichung der klassischen Sprache statt, wÀhrend sich im gesprochenen Chinesisch die regionalen Unterschiede verstÀrkten.
Verbreitung auĂerhalb von China
Nicht nur China, sondern auch Korea, Vietnam und Japan verfĂŒgen ĂŒber die Tradition des klassischen Chinesisch, wobei anzumerken ist, dass jeweils eine unterschiedliche Lesung der Silben der Schriftzeichen tradiert ist. Dies liegt in der Anpassung der jeweils ĂŒbernommenen Sprachentwicklungsstufe des Chinesischen und dessen Anpassung an die phonetische Struktur der Zielsprache begrĂŒndet. Besonders komplex ist diese Situation in Japan, wo zu verschiedenen Zeiten aus dem Chinesischen Aussprachen entlehnt wurden und so im modernen Japanisch verschiedene Stadien des Chinesischen konserviert sind. Koreanisch und Vietnamesisch haben eigene, komplette Aussprachesysteme. Auf Koreanisch werden beispielsweise die Schriftzeichen fĂŒr wĂ©nyĂĄn æèš als muneon (돞ìž, Hanja: æèš) gelesen. Bekannt ist wĂ©nyĂĄn auch als Koreanisch hanmun (í돞, Hanja: æŒąæ), auf Japanisch als kanbun (æŒąæ) und auf Vietnamesisch als vÄn ngĂŽn (chữ hĂĄn: æèš).
Schrift
â
Hauptartikel
:
Chinesische Schrift
Das System der chinesischen Schrift der klassischen Periode unterscheidet sich nicht wesentlich von der Schrift anderer Perioden: auch im klassischen Chinesisch steht ein einzelnes Zeichen (in der Regel) fĂŒr ein einzelnes Morphem. Seit der gröĂten VerĂ€nderung der Schrift im 20. Jahrhundert, der offiziellen Standardisierung und EinfĂŒhrung von Kurzzeichen in der Volksrepublik China, in Singapur und in Malaysia, wird das klassische Chinesisch dort oft in Kurzzeichen anstatt der traditionell benutzten Langzeichen geschrieben.
Phonologie
Da die chinesische Schrift weitgehend lautunabhĂ€ngig ist, lĂ€sst sich die Phonologie des antiken Chinesisch (Altchinesisch) nur indirekt rekonstruieren. ZusĂ€tzlich ist zu beachten, dass sich die Aussprache des klassischen Chinesisch zusammen mit der Aussprache der gesprochenen Sprache wandelte. FĂŒr das VerstĂ€ndnis der Grammatik des klassischen Chinesisch ist jedoch hauptsĂ€chlich die Lautung der spĂ€ten Zhou-Zeit von Bedeutung. HierfĂŒr gibt es im Wesentlichen fĂŒnf Quellen:
âą die Reime des Shi Jing (10. Jh. bis 7. Jh. v. Chr.) aus der frĂŒhen Zhou-Dynastie
âą RĂŒckschlĂŒsse aus der Anwendung phonetischer Elemente zur Bildung von Zeichen
âą das Qieyun (601 n. Chr.), das die Zeichen nach Anlaut und Reim ordnet
⹠Schreibungen chinesischer Namen in fremden Schriften, chinesische Transkriptionen fremder Namen und Wörter, chinesische Lehnwörter in fremden Sprachen
âą Vergleich der modernen chinesischen Dialekte
Von diesen Quellen ausgehend lassen sich zwei ZustĂ€nde rekonstruieren: das Altchinesische, das einen einige Jahrhunderte vor die klassische Zeit zurĂŒckreichenden Zustand reflektiert, sowie das im Qieyun wiedergegebene Mittelchinesisch. Diese Rekonstruktionen sind in besonderem MaĂe mit dem Namen Bernhard Karlgrens verbunden, der aufbauend auf den besonders wĂ€hrend der Qing-Dynastie von chinesischen Gelehrten gewonnenen Erkenntnissen als erster versuchte, die Methodologie der europĂ€ischen historischen Linguistik auf die Rekonstruktion der Phonologie des antiken Chinesisch (Altchinesisch) anzuwenden. Inzwischen existieren eine ganze Reihe weiterer Rekonstruktionsversuche. WĂ€hrend die Rekonstruktion des Mittelchinesischen im Wesentlichen unproblematisch ist, gibt es fĂŒr das Altchinesische keine allgemein akzeptierte Rekonstruktion und einige Sinologen halten eine exakte Rekonstruktion gar nicht fĂŒr möglich.
Das Lautinventar des Altchinesischen ist daher stark umstritten, hinsichtlich der Silbenstruktur sind jedoch einige Aussagen möglich. So wird davon ausgegangen, dass sowohl im An- als auch im Auslaut Konsonantencluster möglich waren, wĂ€hrend im Mittelchinesischen im Anlaut nur einfache Konsonanten und im Auslaut sogar nur eine sehr begrenzte Auswahl von Konsonanten erlaubt war. Ob das Altchinesische eine Tonsprache war, ist umstritten; die Mehrheit der Wissenschaftler fĂŒhrt die mittelchinesischen Töne jedoch auf die Einwirkung bestimmter Endungskonsonanten zurĂŒck. Im Mittelchinesischen dagegen existierten bereits vier Töne, aus denen sich die meist wesentlich komplexeren modernen Tonsysteme ableiten.
Zur Transkription
Es wurde zwar verschiedentlich versucht, das Klassische Chinesisch mithilfe rekonstruierter Lautformen zu transkribieren, aufgrund der groĂen Unsicherheiten hinsichtlich der Rekonstruktion ist ein solches Vorgehen jedoch fraglich. Daher wird im Folgenden die Lautumschrift Pinyin benutzt, welche die Aussprache der modernen chinesischen Hochsprache Putonghua wiedergibt. Es sei ausdrĂŒcklich darauf hingewiesen, dass die Lautungen des Hochchinesischen in Bezug auf das klassische Chinesisch nicht selten irrefĂŒhrend sind und etymologische ZusammenhĂ€nge verschleiern.
Grammatik
Die folgende Darstellung der wesentlichen grammatischen Strukturen des klassischen Chinesisch orientiert sich an der Sprache der Zeit der Streitenden Reiche, auf Besonderheiten spÀterer Texte wird nicht eingegangen. Die zitierten SÀtze stammen zumeist aus klassischen Texten dieser Zeit.
Morphologie
Das moderne Chinesisch ist eine weitgehend isolierende Sprache, die abgesehen von einigen Affixen wie dem Pluralsuffix ć / 仏, men keine Morphologie kennt. Auch das klassische Chinesisch ist im Wesentlichen isolierend, allerdings waren in der klassischen Periode einige Wortbildungsprozesse, die sich heute nur noch lexikalisiert finden, wohl teilweise noch produktiv. Die folgende Tabelle bietet Beispiele einiger besonders hĂ€ufiger morphologischer Prozesse:
| Grundwort | Grundwort | Grundwort | Grundwort | Abgeleitetes Wort | Abgeleitetes Wort | Abgeleitetes Wort | Abgeleitetes Wort |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zeichen | Hochchinesisch | Altchinesisch nach Baxter 1992 ( IPA ) | Bedeutung | Zeichen | Hochchinesisch | Altchinesisch nach Baxter 1992 ( IPA ) | Bedeutung |
| Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] | Ănderung der Artikulationsart des Anlauts [ 1 ] |
| Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben | Zur Ableitung von intransitiven Verben aus transitiven Verben |
| èŠ | jiĂ n | * | sehen | èŠ/çŸ | xiĂ n | * | erscheinen |
| ć/汏 | zhÇ | * | zuweisen | 汏 | shÇ | * | zugehörig sein |
| Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s | Suffix *-s |
| Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven | Zur Bildung von Substantiven |
| ćșŠ | duĂČ | * | messen | ćșŠ | dĂč | * | MaĂ |
| ç„ | zhÄ« | * | wissen | ç„/æș | zhĂŹ | * | Weisheit |
| éŁ | nĂĄn | * | schwierig | éŁ | nĂ n | * | Schwierigkeit |
| èĄ | xĂng | * | gehen | èĄ | xĂng | * | Verhalten |
| Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben | Zur Bildung von Verben |
| ç | wĂĄng | * | König | ç | wĂ ng | * | herrschen |
| ć„œ | hÇo | * | gut | ć„œ | hĂ o | * | lieben |
| æĄ | Ăš | * | böse | æĄ | wĂč | * | hassen |
| éš | yÇ | * | Regen | éš | yĂč | * | regnen |
| 愳 | nÇ | * | Frau | 愳 | nÇ | * | zur Frau geben |
| Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben | Zur Bildung von auĂengerichteten Verben aus innengerichteten Verben |
| è | wĂ©n | * | hören | ć | wĂšn | * | fragen |
| èČ· | mÇi | * | kaufen | èłŁ | mĂ i | * | verkaufen |
| Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- | Infix *-r- |
| èĄ | hĂĄng | * | Reihe | èĄ | xĂng | * | gehen |
Das Wort ist im klassischen Chinesisch einsilbig, jedoch konnten durch Partial- und Totalreduplikationen neue, zweisilbige Wörter entstehen, die entsprechend auch mit zwei Schriftzeichen geschrieben werden: æżŻæżŻ zhuĂłzhuĂł âglĂ€nzendâ, èłè tĂĄnglĂĄng âGottesanbeterinâ zu èł tĂĄng âFangschreckeâ.
Auch Wortkombinationen, deren Gesamtbedeutung sich aus den Bedeutungen der Komponenten nicht direkt ableiten lĂ€sst, bilden mehrsilbige Lexeme: ćć jĆ«nzÇ âedler Menschâ aus ć jĆ«n âFĂŒrstâ und ć zÇ âKindâ.
Eine besondere Gruppe bilden einsilbige Wörter, die aus einer phonologisch bedingten Fusion zweier, in der Regel âgrammatischerâ Wörter entstanden sind: äčæŒ zhÄ«-yĂș und äčäč zhÄ«-hĆ«> 諞 zhĆ«; äčäč yÄ-hĆ« > è yĂș / éȘ, è¶ yĂ©.
Syntax
Wortarten
Im Chinesischen werden traditionell zwei groĂe Wortklassen unterschieden: 毊ć shĂzĂŹ âvolle Wörterâ und èć xĆ«zĂŹ âleere Wörterâ. Shizi sind TrĂ€ger semantischer Information, wie Substantive und Verben; Xuzi dagegen haben vorwiegend grammatische Funktion.
Die Abgrenzung von Wortarten fĂ€llt im klassischen Chinesisch jedoch nicht leicht, da etymologisch verwandte Wörter, die aus syntaktischer Sicht unterschiedlichen Wortklassen angehören, oft weder graphisch noch phonetisch unterschieden werden. So steht æ» sÇ fĂŒr die Verben âsterbenâ, âtot seinâ und die Substantive âTodâ und âToterâ. Dies fĂŒhrte so weit, dass einige Sinologen gar die Ansicht vertraten, das klassische Chinesisch besĂ€Ăe ĂŒberhaupt keine Wortarten. Dies wird gewöhnlich abgelehnt, dennoch sind die Unsicherheiten in der Abgliederung von Wortarten in der klassisch-chinesischen Grammatik allgegenwĂ€rtig.
Shizi
Substantive
Substantive dienen gewöhnlich als Subjekt oder Objekt eines Satzes; daneben können sie auch das PrĂ€dikat eines Satzes bilden (siehe unten). In manchen FĂ€llen treten sie auch als Verben mit der Bedeutung âsich verhalten wieâŠâ oder Ă€hnlich sowie als Adverbien auf: ćć, èŁèŁ, ç¶ç¶, ćć jĆ«n jĆ«n, chĂ©n chĂ©n, fĂč fĂč, zÇ zÇ âDer FĂŒrst verhalte sich wie ein FĂŒrst, der Minister wie ein Minister, der Vater wie ein Vater, der Sohn wie ein Sohn.âcite-ref-2[2]
Verben
Die Grundfunktion der Verben ist das PrÀdikat, als das sie in vielen FÀllen schon ohne Zunahme weiterer Wörter oder Partikeln einen vollstÀndigen Satz bilden können. Wie in anderen Sprachen lassen sich auch im klassischen Chinesisch transitive und intransitive Verben unterscheiden. Unter den intransitiven Verben bilden die Zustandsverben, die den Adjektiven anderer Sprachen entsprechen, eine besondere Gruppe. Die Unterscheidung transitiver und intransitiver Verben fÀllt jedoch vielfach schwer, da sich von intransitiven leicht transitive Verben ableiten lassen:
âą çæ» wĂĄng sÇ âder König starbâ (intransitiv) (ç, wĂĄng â âKönigâ; æ», sÇ â âsterbenâ)
âą çæ»äč wĂĄng sÇ zhÄ« âder König starb fĂŒr ihnâ (transitiv) (äč, zhÄ« â âihnâ)
âą èŁèŁ chĂ©n chĂ©n âder Lehnsmann war ein (echter) Lehnsmannâ (intransitiv) (èŁ, chĂ©n â âAmtstrĂ€ger, Lehnsmann, Vasall; Lehnsmann seinâ)
âą ćèŁäč jĆ«n chĂ©n zhÄ« âder FĂŒrst machte ihn zum Lehnsmannâ (transitiv) (ć, jĆ«n â âFĂŒrstâ; äč, zhÄ« â âihnâ)
Eine besondere Gruppe der Adjektive sind die Numeralia, die sich syntaktisch als Verben verhalten. Wie Verben können sie ein PrĂ€dikat oder ein Attribut bilden und werden mit äž, bĂč negiert:
âą äșćčŽ wÇ niĂĄn âfĂŒnf Jahreâ
âą ćčŽäžć niĂĄn qĂshĂ âdie Jahre waren siebzigâ = âes waren siebzig Jahreâ
Xuzi
Pronomina
Das System der Personalpronomina ist in der ersten und zweiten Person erstaunlich reich, in der dritten Person findet sich dagegen â abgesehen von EinzelfĂ€llen â kein Pronomen in Subjektsfunktion. Das Subjektspronomen der 3. Person wird meist ausgelassen oder von einem Demonstrativpronomen vertreten. Wie bei den Substantiven werden auch bei den Personalpronomina weder Genera noch Numeri unterschieden, dies unterscheidet das klassische Chinesisch sowohl von vorausgehenden wie von folgenden Formen des Chinesischen. Insgesamt finden sich hauptsĂ€chlich die folgenden Formen:
| Erste Person | æ , wÇ | ćŸ , wĂș | äœ , yĂș | äș , yÇ | æ , zhĂšn | ćŹ , ĂĄng |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zweite Person | çŸ , Är | æ± , rÇ | è , Ă©r | 愳 , rÇ | è„ , ruĂČ | |
| Dritte Person | äč , zhÄ« | ć
¶ , qĂ | | | | |
Es lassen sich zwar syntaktische Unterschiede in der Verwendung dieser Formen ausmachen; auĂerhalb der dritten Person, wo ć
¶, qĂ als Attribut sowie äč, zhÄ« als Objekt von Verben und PrĂ€positionen verwendet wird, sind jedoch auch schlechter kontrollierbare Faktoren wie Dialektvariationen und der Status des Sprechers gegenĂŒber dem Angesprochenen von Bedeutung.
Ein besonderes PhĂ€nomen des klassischen Chinesisch ist die Quasipronominalisierung. Hierbei werden Substantive wie Pronomina der ersten oder zweiten Person gebraucht: èŁ, chĂ©n â âIchâ (eigentlich: âLehnsmannâ; Lehnsmann zum König), ç, wĂĄng â âhier: Eure MajestĂ€tâ (eigentlich: âKönigâ), ć, zÇ â âHerr, Sieâ (eigentlich: âHerrâ; allgemeine höfliche Anrede).
Satz
Verbale PrÀdikate
In SĂ€tzen, deren PrĂ€dikat ein Verb ist, findet sich im Allgemeinen die Satzstellung Subjekt â Verb â Objekt (SVO). Das klassische Chinesisch ist eine Pro-Drop-Sprache, weshalb das verbale PrĂ€dikat die einzige obligatorisch realisierte Konstituente ist. Neben einer Subjektsnominalphrase haben bestimmte Verben bis zu zwei Objekte, die beide in postverbaler Position unmarkiert auftreten können, wobei das direkte auf das indirekte Objekt folgt:
| 怩 | è | äč | ć€©äž |
|---|---|---|---|
| tiÄn | yÇ | zhÄ« | tiÄnxiĂ |
| Himmel (Subjekt) | geben | ihm (Indirektes Objekt) | Welt (Direktes Objekt) |
| âDer Himmel gibt ihm die Welt.â [ 3 ] | âDer Himmel gibt ihm die Welt.â [ 3 ] | âDer Himmel gibt ihm die Welt.â [ 3 ] | âDer Himmel gibt ihm die Welt.â [ 3 ] |
PrÀpositionen, teilweise auch als Koverben bezeichnet, können sowohl vor dem PrÀdikat als auch hinter den Komplementsnominalphrasen stehen. Wo eine PrÀposition stehen kann, ist lexikalisch bedingt:
| ç | ç« | æŒ | æČŒ | äž |
|---|---|---|---|---|
| wĂĄng | lĂŹ | yĂș | zhÇo | shĂ ng |
| König | stehen | auf | Teich | Oberseite |
| âDer König stand ĂŒber dem Teich.â [ 4 ] | âDer König stand ĂŒber dem Teich.â [ 4 ] | âDer König stand ĂŒber dem Teich.â [ 4 ] | âDer König stand ĂŒber dem Teich.â [ 4 ] | âDer König stand ĂŒber dem Teich.â [ 4 ] |
| ćŸ | ć | ćžž | æŒ | ćȘ |
|---|---|---|---|---|
| dĂ© | guĂł | chĂĄng | yĂș | sÄng |
| bekommen | Land | gewöhnlich | durch | Trauerfall |
| âMan erhĂ€lt das Land gewöhnlich durch einen Trauerfall.â [ 5 ] | âMan erhĂ€lt das Land gewöhnlich durch einen Trauerfall.â [ 5 ] | âMan erhĂ€lt das Land gewöhnlich durch einen Trauerfall.â [ 5 ] | âMan erhĂ€lt das Land gewöhnlich durch einen Trauerfall.â [ 5 ] | âMan erhĂ€lt das Land gewöhnlich durch einen Trauerfall.â [ 5 ] |
| ćŸ | 仄 | æ€ | ç„ | ćèČ | çŁ |
|---|---|---|---|---|---|
| wĂș | yÇ | cÇ | zhÄ« | shĂšng fĂč | yÇ |
| ich | Koverb âmittelsâ | dies | wissen | Sieg und Niederlage | satzfinale Aspektpartikel |
| âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] | âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] | âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] | âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] | âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] | âDamit sage ich Sieg und Niederlage voraus.â [ 6 ] |
| äžć | èȘ | æ„ | ć |
|---|---|---|---|
| shĂŹzÇ | zĂŹ | ChÇ | fÇn |
| Kronprinz | Koverb âvon, ausâ | Chu | zurĂŒckkehren |
| âDer Kronprinz kam aus Chu zurĂŒck.â [ 7 ] | âDer Kronprinz kam aus Chu zurĂŒck.â [ 7 ] | âDer Kronprinz kam aus Chu zurĂŒck.â [ 7 ] | âDer Kronprinz kam aus Chu zurĂŒck.â [ 7 ] |
Objekte ditransitiver Verben können auch mit PrĂ€positionen markiert werden. Dabei kann 仄 yÇ fĂŒr das direkte und æŒ yĂș fĂŒr das indirekte Objekt angewendet werden:
| ć Ż | 仄 | ć€©äž | è | è |
|---|---|---|---|---|
| YĂĄo | yÇ | tiÄnxiĂ | yÇ | ShĂčn |
| Yao (Subjekt) | mittels | Welt (Direktes Objekt) | geben | Shun (Indirektes Objekt) |
| â Yao gab die Welt Shun .â [ 8 ] | â Yao gab die Welt Shun .â [ 8 ] | â Yao gab die Welt Shun .â [ 8 ] | â Yao gab die Welt Shun .â [ 8 ] | â Yao gab die Welt Shun .â [ 8 ] |
| ć Ż | èź | ć€©äž | æŒ | èš±ç± |
|---|---|---|---|---|
| YĂĄo | rĂ ng | tiÄnxiĂ | yĂș | XÇyĂłu |
| Yao (Subjekt) | abgeben | Welt (Direktes Objekt) | zu | Xuyou (Indirektes Objekt) |
| âYao hinterlieĂ die Welt dem Xuyou.â [ 9 ] | âYao hinterlieĂ die Welt dem Xuyou.â [ 9 ] | âYao hinterlieĂ die Welt dem Xuyou.â [ 9 ] | âYao hinterlieĂ die Welt dem Xuyou.â [ 9 ] | âYao hinterlieĂ die Welt dem Xuyou.â [ 9 ] |
Nominale PrÀdikate
Im Gegensatz zu anderen historischen Entwicklungsstufen des Chinesischen existiert im Klassischen Chinesisch eine besondere Gruppe von SĂ€tzen, in denen sowohl Subjekt als auch PrĂ€dikat Nominalphrasen sind. Hierbei wird gewöhnlich die Partikel äč yÄ an das Satzende gestellt, eine Kopula wird dagegen nicht benötigt:
| æç | æ | ćž« | äč |
|---|---|---|---|
| WĂ©n WĂĄng | wÇ | shÄ« | yÄ |
| König Wen | ich, mein | Lehrer | Partikel |
| âKönig Wen ist mein Lehrer.â [ 10 ] | âKönig Wen ist mein Lehrer.â [ 10 ] | âKönig Wen ist mein Lehrer.â [ 10 ] | âKönig Wen ist mein Lehrer.â [ 10 ] |
Die Negation erfolgt mit der negativen Kopula é, fÄi, wobei äč, yÄ entfallen kann:
| ć | é | æ |
|---|---|---|
| zÇ | fÄi | wÇ |
| du (Quasipronomen) | nicht sein | ich |
| âDu bist nicht ich.â [ 11 ] | âDu bist nicht ich.â [ 11 ] | âDu bist nicht ich.â [ 11 ] |
Topikalisierung
Das klassische Chinesisch kann Satzglieder topikalisieren, indem es diese an den Satzanfang stellt, wo sie besonders markiert werden können. Hierzu dienen Partikeln wie è
, zhÄ, ć, zĂ© oder äč, yÄ:
| Erster Teil | Erster Teil | Erster Teil | Erster Teil | Erster Teil | Zweiter Teil | Zweiter Teil | Zweiter Teil | Zweiter Teil |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ć | ć | äž | ćŻ | çŁ | æ° | ć | ćŻ | çŁ |
| jĆ«n | zĂ© | bĂč | hĂĄn | yÇ | mĂn | zĂ© | hĂĄn | yÇ |
| Quasipronomen âIhr, Duâ | Topikalisierungsmarker | nicht | frieren | Aspektpartikel | Volk | Topikalisierungsmarker | frieren | Aspektpartikel |
| âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] | âDu frierst nicht, aber das Volk friert.â [ 12 ] |
| Topikalisierte Nominalphrase | Topikalisierte Nominalphrase | Topikalisierte Nominalphrase | Topikalisierte Nominalphrase | Nachsatz 1 | Nachsatz 1 | Nachsatz 1 | Nachsatz 1 | Nachsatz 2 | Nachsatz 2 | Nachsatz 2 | Nachsatz 2 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| äșș | äč | é | äč | æ | ç± | äž | ćș | æ | ç± | 〠| ć
„ |
| rĂ©n | zhÄ« | dĂ o | yÄ | huĂČ | yĂłu | zhĆng | chĆ« | huĂČ | yĂłu | wĂ i | rĂč |
| Mensch | Attributpartikel | Weg, Dao | Topikalisierungspartikel | manchmal | von | innen | herausgehen | manchmal | von | auĂen | hereinkommen |
| âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] | âWas den Dao des Menschen anbelangt, so kommt er manchmal von innen und manchmal von auĂen.â [ 13 ] |
Aspekt, Modus, Tempus, Diathese
Grammatische Kategorien des Verbs wie Aspekt, Modus, Tempus, Diathese und Aktionsart bleiben in allen Formen des Chinesischen nicht selten unmarkiert. çäŸ, wĂĄng lĂĄi kann also âder König kommtâ, âder König kamâ, âder König wird kommenâ, âder König möge kommenâ etc. bedeuten. Selbst die Diathese, die Opposition Aktiv â Passiv, kann unmarkiert bleiben: çł§éŁ, liĂĄng shĂ â âProviant wird gegessenâ statt des semantisch ausgeschlossenen âProviant isstâ.
Es finden sich jedoch auch verschiedene Konstruktionen und Partikeln, von denen die wichtigsten im Folgenden vorgestellt werden. Der Aspekt kann im klassischen Chinesisch vor allem durch zwei am Satzende stehende Partikeln ausgedrĂŒckt werden. çŁ, yÇ scheint Ă€hnlich wie das moderne äș, le eine VerĂ€nderung, äč, yÄ dagegen eher einen allgemeinen Zustand auszudrĂŒcken:
| 毥äșș | äč | ç
| ç
| çŁ |
|---|---|---|---|---|
| guÇrĂ©n | zhÄ« | bĂŹng | bĂŹng | yÇ |
| Unsere MajestÀt | Attributpartikel | Leiden | schlimm | Aspektpartikel |
| âDas Ăbel Unserer MajestĂ€t ist schlimm(er) geworden.â [ 14 ] | âDas Ăbel Unserer MajestĂ€t ist schlimm(er) geworden.â [ 14 ] | âDas Ăbel Unserer MajestĂ€t ist schlimm(er) geworden.â [ 14 ] | âDas Ăbel Unserer MajestĂ€t ist schlimm(er) geworden.â [ 14 ] | âDas Ăbel Unserer MajestĂ€t ist schlimm(er) geworden.â [ 14 ] |
| æ§ | çĄ | ć | çĄ | äž | ć | äč |
|---|---|---|---|---|---|---|
| xĂŹng | wĂș | shĂ n | wĂș | bĂč | shĂ n | yÄ |
| die menschliche Natur | nicht | gut sein | nicht | nicht | gut sein | Aspektpartikel |
| âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] | âDie menschliche Natur ist weder gut noch nicht gut.â [ 15 ] |
Weitere Tempus-, Aspekt- und Modusunterscheidungen können durch vor dem Verb stehende Partikeln markiert werden:
| Satz 1 | Satz 1 | Satz 1 | Satz 2 | Satz 2 | Satz 3 | Satz 3 | Satz 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ć° | äč | æ„ | é | ćź | è | èŠ | ćć |
| jiÄng | zhÄ« | ChÇ | guĂČ | SĂČng | Ă©r | jiĂ n | MĂšngzÇ |
| Futurmarker | gehen | Chu | vorbeikommen | Song | und | sehen | Mencius |
| âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] | âAls er (Herzog Wen) im Begriff war , nach Chu zu gehen, kam er an Song vorbei und sah Mencius.â [ 16 ] |
Zur Unterscheidung des Passivs vom Aktiv genĂŒgt oft die Nennung des Agens mit der PrĂ€position chinesisch æŒ, Pinyin yĂș, wie folgendes Beispiel verdeutlicht:
| Satz 1 (aktiv) | Satz 1 (aktiv) | Satz 1 (aktiv) | Satz 1 (aktiv) | Satz 1 (aktiv) | Satz 2 (passiv) | Satz 2 (passiv) | Satz 2 (passiv) | Satz 2 (passiv) | Satz 2 (passiv) | Satz 2 (passiv) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ć | ćż | è
| æČ» | äșș | ć | ć | è
| æČ» | æŒ | äșș |
| lĂĄo | xÄ«n | zhÄ | zhĂŹ | rĂ©n | lĂĄo | lĂŹ | zhÄ | zhĂŹ | yĂș | rĂ©n |
| sich bemĂŒhen | Herz | Nominalisierungspartikel | regieren | Mensch | sich bemĂŒhen | Kraft | Nominalisierungspartikel | regieren | PrĂ€position | Mensch |
| âWer sich mit dem Herzen bemĂŒht, der regiert Andereâ | âWer sich mit dem Herzen bemĂŒht, der regiert Andereâ | âWer sich mit dem Herzen bemĂŒht, der regiert Andereâ | âWer sich mit dem Herzen bemĂŒht, der regiert Andereâ | âWer sich mit dem Herzen bemĂŒht, der regiert Andereâ | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] | âWer sich mit Kraft bemĂŒht, der wird von Anderen regiertâ [ 17 ] |
In seltenen FĂ€llen werden zum Ausdruck des Passivs auch verschiedene Passivmorpheme wie èŠ, jiĂ n (eigentlich: âsehenâ) oder èą«, bĂši benutzt: çææŹèŠæźș., PĂ©nchĂ©ng KuĂČ jiĂ n shÄ â âPencheng Kuo wurde getötet.âcite-ref-18[18] (æźș, shÄ â âtötenâ).
Komplexe SĂ€tze
AdverbialsÀtze
Para- und hypotaktische Beziehungen zwischen SÀtzen können im klassischen Chinesisch unmarkiert bleiben:
âą äžć„Șäžé„, bĂč duĂł bĂč yĂ n â âWenn sie nicht rauben, sind sie nicht gesĂ€ttigt.â, wörtlich â(sie) nicht rauben â (sie) sind nicht gesĂ€ttigt seinâcite-ref-19[19]
Daneben bestehen jedoch auch verschiedene Methoden, um solche Beziehungen zu markieren. Eine sehr hĂ€ufige Möglichkeit besteht in der Nutzung der Konjunktion è, Ă©r, die neben einer rein koordinierenden Funktion SĂ€tzen auch eine adverbiale Funktion geben kann:
âą ćèèš, zuĂČ Ă©r yĂĄn â âEr sprach, wĂ€hrend er saĂ.â (ć, zuĂČ â âsitzenâ; èš, yĂĄn â âsprechenâ)cite-ref-20[20]
| Von è , Ă©r untergeordneter Satz | Von è , Ă©r untergeordneter Satz | Hauptsatz | Hauptsatz | Hauptsatz |
|---|---|---|---|---|
| 鳎 | éŒ | è | æ» | äč |
| mĂng | gÇ | Ă©r | gĆng | zhÄ« |
| tönen lassen | Trommel | dann | angreifen | ihn |
| âGreife ihn unter TrommelschlĂ€gen an.â [ 21 ] | âGreife ihn unter TrommelschlĂ€gen an.â [ 21 ] | âGreife ihn unter TrommelschlĂ€gen an.â [ 21 ] | âGreife ihn unter TrommelschlĂ€gen an.â [ 21 ] | âGreife ihn unter TrommelschlĂ€gen an.â [ 21 ] |
KonditionalsĂ€tze werden besonders hĂ€ufig markiert, indem der folgende Hauptsatz mit der Konjunktion ć, zĂ© â âdannâ eingeleitet wird:
| äž | ä» | ć | æ° | äž | èł |
|---|---|---|---|---|---|
| bĂč | rĂ©n | zĂ© | mĂn | bĂč | zhĂŹ |
| nicht | menschlich sein | dann | Volk | nicht | herbeikommen |
| âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] | âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] | âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] | âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] | âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] | âHandelt man nicht menschlich, kommt das Volk nicht herbei.â [ 22 ] |
KomplementsÀtze
KomplementsĂ€tze haben im klassischen Chinesisch in AbhĂ€ngigkeit vom einbettenden Verb verschiedene Formen. Nach Verben wie æŹČ, yĂč âwollenâ und ç„, zhÄ« âwissenâ finden sich nominalisierte Verben (siehe Abschnitt âNominalphrasenâ), oft mit der Aspektpartikel äč, yÄ:
| Hauptsatz | Nominalisierter Satz | Nominalisierter Satz | Nominalisierter Satz | Nominalisierter Satz | Nominalisierter Satz | Nominalisierter Satz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| æŹČ | ć
¶ | ć | äč | éœ | èȘ | äč |
| yĂč | qĂ | zÇ | zhÄ« | qĂ | yÇ | yÄ |
| wollen | sein (Attributspronomen) | Sohn | (Attributmarker) | Qi | sprechen | (Aspektpartikel) |
| âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] | âEr will, dass sein Sohn in der Art von Qi spricht.â [ 23 ] |
Nach anderen Verben, darunter 什, lĂŹng âbefehlenâ, erscheint das Subjekt des eingebetteten Satzes als Objekt des ĂŒbergeordneten Verbs. Diese Konstruktion ist auch als Pivot Construction bekannt:
| Hauptsatz | Hauptsatz | Subjekt des eingebetteten Satzes | Komplementsatz | Komplementsatz | Komplementsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| ç | 什 | äč | ćż | æ» | ćžäž |
| wĂĄng | lĂŹng | zhÄ« | wĂč | gĆng | ShĂŹqiĆ« |
| König | befehlen | sie, ihnen (Objektspronomen) | nicht | angreifen | Shiqiu |
| âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] | âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] | âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] | âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] | âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] | âDer König befahl ihnen, Shiqiu nicht anzugreifen.â [ 24 ] |
Einige Verben wie ćŻ, kÄ âmöglich seinâ betten SĂ€tze ein, aus denen eine Objektsnominalphrase, die mit dem Subjekt des ĂŒbergeordneten Verbs koreferent ist, extrahiert wird, wobei wie bei Nominalphrasen mit æ, suÇ (siehe Abschnitt âNominalphrasenâ) Preposition Stranding auftritt.
| Hauptsatz | Hauptsatz | Hauptsatz | Hauptsatz | Komplementsatz | Komplementsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| ć
¶ | æ | äž | ćŻ | ć | äč |
| qĂ (Attributspronomen) | yĂș | bĂč | kÄ | jĂ | yÄ |
| sein | Dummheit | nicht | möglich sein | erreichen | (Aspektpartikel) |
| âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] | âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] | âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] | âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] | âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] | âSeine Dummheit kann man nicht erreichen.â [ 25 ] |
| Hauptsatz | Hauptsatz | Komplementsatz | Komplementsatz | Komplementsatz | Komplementsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Hauptsatz | Hauptsatz | gestrandete PrÀposition | eingebettete Verbalphrase | eingebettete Verbalphrase | eingebettete Verbalphrase |
| äž | ćŻ | è | æ | ć± | ć |
| bĂč | kÄ | yÇ | jiĂč | wÄi | guĂł |
| nicht | möglich sein | mit | retten | gefÀhrdet sein | Königreich |
| âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] | âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] | âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] | âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] | âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] | âEs ist nicht möglich, mit ihm ein gefĂ€hrdetes Königreich zu retten.â [ 26 ] |
Nominalphrasen
In Nominalphrasen steht der Kopf immer am Ende, Attribute können durch äč, zhÄ« markiert werden, das zwischen Kopf und Attribut steht:
| ç | äč | 諞 | èŁ |
|---|---|---|---|
| Wång | zhī | zhƫ | chén |
| König | Partikel | die verschiedenen | Minister |
| âdie verschiedenen Minister des Königsâ [ 27 ] | âdie verschiedenen Minister des Königsâ [ 27 ] | âdie verschiedenen Minister des Königsâ [ 27 ] | âdie verschiedenen Minister des Königsâ [ 27 ] |
In Nominalphrasen, die keinen overten Kopf haben, wird statt äč, zhÄ« das Morphem è
, zhÄ benutzt:
| äž | ćź¶ | è
|
|---|---|---|
| sÄn | jiÄ | zhÄ |
| drei | Familie | Partikel |
| âdie (Mitglieder) der Drei Familienâ [ 28 ] | âdie (Mitglieder) der Drei Familienâ [ 28 ] | âdie (Mitglieder) der Drei Familienâ [ 28 ] |
Verben können nominalisiert werden, indem ihr Subjekt als Attribut und sie als Kopf einer Nominalphrase realisiert werden:
âą çäŸ, wĂĄng lĂĄi â âder König kommtâ > çäčäŸ, wĂĄng zhÄ« lĂĄi â âdas Kommen seitens des Königs; die Tatsache, dass der König kommtâ (ç, wĂĄng â âKönigâ; äŸ, lĂĄi â âkommenâ)
Umgekehrt kann auch das PrÀdikat als Attribut eingesetzt werden, wodurch Konstruktionen entstehen, die in ihrer Funktion RelativsÀtzen entsprechen:
âą çäŸ, wĂĄng lĂĄi â âder König kommtâ > äŸäčç, lĂĄi zhÄ« wĂĄng â âder kommende Königâ (wörtlicher: âder König des Kommensâ)
In den gleichen Funktionen kann dann auch è
, zhÄ verwendet werden:
âą äŸè
, lĂĄi zhÄ â âderjenige, der kommtâ
| ç„ | è
| äž | èš |
|---|---|---|---|
| zhÄ« | zhÄ | bĂč | yĂĄn |
| wissen | Partikel | nicht | sprechen |
| âwer weiĂ, der spricht nichtâ [ 29 ] | âwer weiĂ, der spricht nichtâ [ 29 ] | âwer weiĂ, der spricht nichtâ [ 29 ] | âwer weiĂ, der spricht nichtâ [ 29 ] |
RelativsĂ€tze, deren externes Bezugswort mit einem im Relativsatz eingebetteten Objekt eines Verbs oder eines Koverbs koindiziert ist, können mit der Partikel æ, suÇ gebildet werden. (zur Syntax dieses Zitats vergleiche den Abschnitt Nominale PrĂ€dikate):
| æ | ćŸ | é | æ | æ± | äč |
|---|---|---|---|---|---|
| suÇ | dĂ© | fÄi | suÇ | qiĂș | yÄ |
| Partikel | bekommen | nicht | Partikel | suchen | Aspektpartikel |
| âwas (man) bekommen hatâ | âwas (man) bekommen hatâ | nicht | âwas (man) gesucht hatâ | âwas (man) gesucht hatâ | Aspektpartikel |
| âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] | âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] | âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] | âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] | âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] | âWas (man) bekommen hat, ist nicht das, was (man) gesucht hat.â [ 30 ] |
Mit der Ausnahme von æŒ, yĂș stehen PrĂ€positionen direkt nach æ, suÇ, wenn deren Komplement extrahiert ist. Der Agens des eingebetteten Verbs kann als Attribut vor der æ, suÇ-Phrase stehen.
| äș | äč | æ | èȘ | è”· |
|---|---|---|---|---|
| luĂ n | zhÄ« | suÇ | zĂŹ | qÇ |
| Unordnung | Attributpartikel | Partikel | von | aufstehen |
| âwoher die Unordnung kommtâ [ 31 ] | âwoher die Unordnung kommtâ [ 31 ] | âwoher die Unordnung kommtâ [ 31 ] | âwoher die Unordnung kommtâ [ 31 ] | âwoher die Unordnung kommtâ [ 31 ] |
Lexikon
Das Lexikon des klassischen Chinesisch unterscheidet sich wesentlich von dem des modernen Chinesisch. In quantitativer Hinsicht umfasst das klassische Chinesisch der Zeit der Streitenden Reiche nur etwa 2000 bis 3000 Lexeme, wozu noch eine groĂe Anzahl an Personen- und Ortsnamen hinzukommt. ZusĂ€tzlich zu dem aus dem Proto-Sinotibetischen ererbten und dem schon in vorklassischer Zeit aus Nachbarsprachen entlehntem Wortmaterial wurden auch in klassischer Zeit Wörter aus nichtchinesischen Sprachen entlehnt. So wurde das Wort ç gÇu âHundâ, das erstmals in der klassischen Periode auftauchte und spĂ€ter das alte Wort çŹ quÇn âHundâ verdrĂ€ngte, vermutlich aus einer frĂŒhen Form der sĂŒdlich von China beheimateten Hmong-Mien-Sprachen ĂŒbernommen. Nach der Qin-Dynastie nahm der Wortschatz des klassischen Chinesisch betrĂ€chtlich zu, zum einen durch Aufnahme von Lehnwörtern, aber auch durch Ăbernahme von Wörtern aus der gesprochenen Sprache.
Einzelnachweise
cite-note-11. Dieser Effekt wird auch auf ein nasales oder glottales PrĂ€fix zurĂŒckgefĂŒhrt, s. z. B. Sagart 1999, S. 74â78.
cite-note-32. Mencius 5A/5
cite-note-43. Mencius 1A/2
cite-note-54. Guoyu
cite-note-65. Sunzi, Bingfa 1/2/6
cite-note-76. Mencius 3A/1
cite-note-87. Mencius 5A/5
cite-note-98. Zhuangzi 1.2.1
cite-note-109. Mencius 3A/1
cite-note-1110. Zhuangzi 17.7.3
cite-note-1211. Xinxu Cishe 6
cite-note-1312. Guodian Yucong 1.9, zitiert nach Thesaurus Linguae Sericae@1@2Vorlage:Toter Link/tls.uni-hd.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2018. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-1413. Yanzi Chunqiu 1/12/1
cite-note-1514. Mencius 6A/6
cite-note-1615. Mencius 3A/1
cite-note-1716. Mencius 3A/4
cite-note-1818. â Mencius 7B/29
cite-note-1919. â Mencius 1A/1
cite-note-2020. â Mencius 2B/11
cite-note-2117. Lunyu 11/17
cite-note-2218. Guoyu 2/15
cite-note-2319. Mencius 3B/6
cite-note-2420. Zhanguoce 26/11/2, zitiert nach Thesaurus Linguae Sericae@1@2Vorlage:Toter Link/tls.uni-hd.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2018. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-2521. Lunyu 5/21
cite-note-2622. Han Feizi 27/4
cite-note-2723. Mencius 1A/7
cite-note-2824. Lunyu 3/2
cite-note-2925. Daodejing 56/1
cite-note-3026. Mao-Kommentar zu Shi Jing 43
cite-note-3127. Mozi 4/1
Literatur
Allgemeines
âą Wang Li (çć): âSkizze der Geschichte des Chinesischenâ (æ±èŻćČçšż), Peking 1957.
âą Zhou Fagao (ćšæłé«): âGrammatik des Altchinesischenâ (äžćć€ä»ŁèȘæł), Taipei, 1959â1962
âą Zhu Xing (æ±æ): âAltchinesischâ (ć€ä»Łæ±èŻ), Tianjin Renmin Chubanshe, Tianjin 1980.
Grammatiken
âą Georg von der Gabelentz: Chinesische Grammatik mit Ausschluss des niederen Stiles und der heutigen Umgangssprache. Weigel, Leipzig 1881, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dchinesischegram00gabegoog~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D. Nachdrucke: VEB Niemeyer, Halle 1960; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1953.
⹠Robert H. Gassmann: Grundstrukturen der antikchinesischen Syntax. Eine erklÀrende Grammatik (= Schweizer Asiatische Studien. 26). Peter Lang, Bern 1997, ISBN 3-906757-24-2.
âą Derek Herforth: A sketch of Late Zhou Chinese grammar. In: Graham Thurgood und Randy J. LaPolla (Hrsg.): The Sino-Tibetan Languages. Routledge, London 2003, ISBN 0-7007-1129-5, S. 59â71.
âą Ma Zhong (é©Źćż ): âAltchinesische Grammatikâ (ć€ä»Łæ±èŻèŻæł), Shandong Jiaoyu Chubanshe, Jinan 1983.
âą Edwin G. Pulleyblank: Outline of Classical Chinese Grammar University of British Columbia Press, Vancouver 1995, ISBN 0-7748-0505-6 / ISBN 0-7748-0541-2.
âą Yang Bojun (æšäŒŻćł») und He Leshi (äœäč棫): âDie Grammatik und Entwicklung des Altchinesischâ (〿±èŻèŻæłćć
¶ćć±), Yuwen Chubanshe, Peking 2001.
âą Yi Mengchun (æćé): âGrammatik des Chinesischen vor der Qin-Dynastieâ (ć
ç§ŠèŻæł), Hunan Jiaoyu Chubanshe, Changsha 1989.
LehrbĂŒcher
âą Gregory Chiang: Language of the dragon. A classical Chinese reader. Zheng & Zui Co., Boston, MA 1998, ISBN 0-88727-298-3.
âą Michael A. Fuller: An Introduction to Literary Chinese. Harvard Univ. Asia Center, Cambridge u. a., 2004, ISBN 0-674-01726-9.
âą Robert H. Gassmann, Wolfgang Behr: Antikchinesisch. Teil 1: Eine propĂ€deutische EinfĂŒhrung in fĂŒnf Element(ar)gĂ€ngen. Teil 2: 30 Texte mit Glossaren und Grammatiknotizen. Teil 3: Grammatik des Antikchinesischen. (= Schweizer Asiatische Studien. 18). Peter Lang, Bern 2005, ISBN 3-03910-843-3.
âą Paul Rouzer: A New Practical Primer of Literary Chinese. Harvard Univ. Asia Center, Cambridge u. a., 2007, ISBN 978-0-674-02270-6.
âą Harold Shadick, Châiao Chien [Jian Qiao]: A First Course in Literary Chinese, 3 BĂ€nde. Ithaca, Cornell University Press 1968, ISBN 0-8014-9837-6, ISBN 0-8014-9838-4, ISBN 0-8014-9839-2. (Wird an mehreren UniversitĂ€ten im deutschsprachigen Raum als Lehrbuch verwendet.)
âą Ulrich Unger: EinfĂŒhrung in das Klassische Chinesisch. (2 BĂ€nde) Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-02564-6.
âą Kai Vogelsang: Introduction to Classical Chinese. Oxford University Press, New York 2021, ISBN 978-0-19-883497-7
Phonologie
âą William H. Baxter: A Handbook of Old Chinese Phonology. Trends in Linguistics, Studies and monographs No. 64 Mouton de Gruyter, Berlin / New York 1992, ISBN 3-11-012324-X.
âą Bernhard Karlgren: Grammata serica recensa. Museum of Far Eastern Antiquities, Stockholm 1957 (von historischem Interesse)
âą Edwin G. Pulleyblank: Lexicon of reconstructed pronunciation in early Middle Chinese, late Middle Chinese, and early Mandarin. UBC Press, Vancouver 1991, ISBN 0-7748-0366-5 (modernste Rekonstruktion des Mittelchinesischen)
âą Laurent Sagart: The roots of Old Chinese (= Current Issues in Linguistic Theory 184). Mouton de Gruyter, Amsterdam 1999, ISBN 90-272-3690-9, ISBN 1-55619-961-9.
WörterbĂŒcher
âą Seraphin Couvreur: Dictionnaire classique de la langue chinoise Imprimerie de la mission catholique, Ho Kien fu 1911.
âą Herbert Giles: Chinese-English dictionary Kelly & Walsh, Shanghai 1912
âą Wang Li (çć), Hrsg.: âWang Li's Wörterbuch des Altchinesischâ (çć〿±èŻćć
ž), Zhonghua Shuju (äžćäčŠć±), Peking 2000. ISBN 978-7-101-01219-4
âą Robert Henry Mathews: Mathewsâ Chinese-English dictionary China Inland Mission, Shanghai 1931. (Nachdrucke: Harvard University Press, Cambridge 1943 etc.)
⹠Instituts Ricci (Hrsg.): Le Grand Dictionnaire Ricci de la langue chinoise Desclée de Brouwer, Paris 2001, ISBN 2-220-04667-2. Vgl. Le Grand Ricci.
âą Werner RĂŒdenberg, Hans Otto Heinrich Stange: Chinesisch-deutsches Wörterbuch. Cram, de Gruyter & Co., Hamburg 1963.
âą Ulrich Unger: Glossar des klassischen Chinesisch. Harrassowitz, Wiesbaden 1989, ISBN 3-447-02905-6 (BeschrĂ€nkt sich im Gegensatz zu den anderen hier genannten WörterbĂŒchern auf die Zeit der Streitenden Reiche)
âą âWörterbuch des Altchinesischâ (ć€ä»Łæ±èŻèŻć
ž), 3. Auflage, Shangwu Yinshuguan (ććĄć°äčŠéŠ), Peking 2014. ISBN 978-7-100-09980-6
Weblinks
âą William Baxter: An etymological Dictionary of Common Chinese Characters
âą Chinese Text Project (englisch)
âą Auf dem Weg zu einem Lexikon, Tagger und Parser fĂŒr das Antikchinesische (PDF; 8,53 MB)
âą Thesaurus Linguae Sericae â An Historical and Comparative Encyclopaedia of Chinese Conceptual Schemes